Helmuth Renzler
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Zum “Internationalen Tag der älteren Menschen” am 1. Oktober – Die Zukunft sieht alt aus 0

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Die Zukunft sieht alt aus

Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der ArbeitnehmerInnen in der SVP Helmuth Renzler erinnert am morgigen Samstag, 1. Oktober an den „Internationalen Tag der älteren Menschen“. In den nächsten 35 Jahren wird der Anteil der über 60-Jährigen an der Weltbevölkerung bei rund 21 Prozent liegen und Südtirol wird davon nicht ausgenommen sein.

Der demografische Wandel schreitet mit rasanten Schritten voran. Eine realistische Einschätzung der zukünftigen Bevölkerungsentwicklung Südtirols erfordert ein politisches und gesellschaftliches Umdenken. Ältere Menschen sind heutzutage nicht mehr das, was sie noch vor hundert Jahren waren. Die gesundheitliche Versorgung hat sich spürbar verbessert und die medizinischen Fortschritte sind enorm. Menschen über 70 sind gesünder und agiler als je zuvor. In den nächsten 35 Jahren wird deshalb die Anzahl der Erwerbstätigen, welche in Rente gehen, immer größer. Ein drastischer Anstieg neuer Sozial- und Gesundheitsausgaben für die Öffentlichkeit entsteht dadurch.

„Ältere Menschen sind ein Reichtum und keine Belastung für die zukünftige Gesellschaft. Sofern wir rechtzeitig dafür sorgen, dass diese Bevölkerungsschicht ihr Potential der Gesellschaft zur Verfügung stellen kann, wird uns die neue Aufgabe auch nicht überrumpeln. Tatsache ist, dass Erfahrung und Gelassenheit, welche die ältere Generation ins Wirtschafts-, Kultur- und Sozialleben mitbringt, unerschöpflich sind und neue Impulse für unsere Zukunft liefern. Die Südtiroler müssen den Wert der älteren Gesellschaft mehr zu schätzen wissen. Die Art, wie wir mit unseren ältesten Mitgliedern umgehen, zeigt wie sozial und demokratisch Südtirol wirklich ist. Und hier haben wir großen Aufholbedarf“, räumt der Landtagabgeordnete und Vorsitzende der SVP-ArbeitnehmerInnen Helmuth Renzler ein.

Aufgabe der Verantwortungsträger sei es über diesen Umstand nachdenken. Nicht nur die Kosten des Älterwerdens dürften dafür ein Beweggrund sein. Es gehe darum sich Gedanken darüber zu machen, wie Südtirol den unermesslichen Reichtum an Wissen und Lebensweisheit der älteren Generation für das Wohl der Allgemeinheit ausschöpfen und nutzen könne.

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