Helmuth Renzler
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Es gibt Dinge, für die es sich lohnt, eine kompromisslose Haltung einzunehmen. 0

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NEUE RENTEBESTIMMUNGEN DRINGEND NOTWENDIG

Es zeichnet sich immer mehr ab, dass die im Jahr 2011 von der damaligen Regierung Monti erlassene Rentenreform, katastrophale Auswirkungen auf die italienische und somit auch Südtiroler Gesellschaft hervorgerufen hat und sich außerdem sehr negativ auf die italienische Arbeitsmarktsituation und die große Jugendarbeitslosigkeit sowie der Arbeitslosigkeit der über 50jährigen auswirkt. Eine Revision dieser Monti/Fornero Rentenbestimmungen ist dringend notwendig und muss deshalb so schnell als möglich, aber auf jedem Falle noch im Jahre 2015 durchgeführt werden.

Die Arbeitnehmer in der SVP fordern deshalb von der SVP dass diese sich mit diesem Thema befasst und ihre Parlamentarier beauftragt sich für eine solche Reform intensiv einzusetzen wobei die bestmögliche Lösung unterstützt werden soll. Von den bisher in den verschiedenen römischen Gremien eingereichten Vorschlägen ist jener, welcher von den Abgeordneten Damiano, Beretta und Gnecchi (Gesetzvorschlag pd 857) am30. April 2013eingebracht wurde, sicherlich derjenige der eine bedingungslose Unterstützung unserer Parlamentarier verdient und den Bedürfnissen sei es des Staates als auch jenen der Südtiroler Bevölkerung am gerechtesten wird. In diesem Beitrag soll nun dieser Vorschlag näher erläutert werden aber auch die bisher eingereichten anderen Vorschläge aufgezeichnet und kommentiert werden.

 

Der erste Vorschlag betrifft das flexible Austreten aus dem Erwerbsleben. Man will die Pensionierung ab dem 62. Lebensjahr und mit   mindestens 35 Beitragsjahren ermöglichen, jedoch mit einer Kürzung in Höhe von 8 % auf die Rentenrate wobei sich diese Kürzung um 2 % je Lebensjahr reduziert welche man nach dem 62. Lebensjahr noch weiter arbeitet und zwar bis man schlussendlich das 66igsten Lebensjahr erreicht hat.

 

 

Nächster wichtiger Vorschlag, der Unterstützung verdient, ist die sogenannte „ Quote – 100“.
Der ex- Arbeitsminister Damiano legt das Mindestalter für den Austritt ab 62 Jahren und mit 38 Beitragsjahren fest, aber ohne negative Auswirkung auf den monatlichen Rentenbetrag. Die zuständige Gesetzgebungskommission überprüft auch ob die Möglichkeit besteht, endgültig die geltende Vorschrift des bestehenden Rentensystems, welches eine Diskriminierung darstellt, abzuschaffen und die für eine Pensionierung notwendigen Versicherungsjahre auf 41 Jahre herabzusetzen um dann unabhängig vom tatsächlich erreichtem Lebensalter,  das Recht auf die Pensionierung erwerben zu können..

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