Helmuth Renzler
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PRÄSIDENT DES WOHNBAUINSTITUTES: Überrumpelte ArbeitnehmerInnen?

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PRÄSIDENT DES WOHNBAUINSTITUTES: Überrumpelte ArbeitnehmerInnen?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Niemand kann behaupten, dass es leicht ist ArbeitnehmerIn zu sein. Trotzdem seid Ihr als erklärte ArbeitnehmerInnen-Vertreter in der SVP tätig und versucht eine Politik zu machen, welche dazu beitragen soll der arbeitenden Bevölkerung einen bescheidenen Wohlstand und ein Mitspracherecht in der Südtiroler Gesellschaft zu garantieren. Als SVP-ArbeitnehmerInnen arbeitet Ihr mit Ausdauer und Standhaftigkeit an der Zukunft dieser Gesellschaftsschicht, für die es sich zu kämpfen lohnt. Gemeinsam müssen wir am Ball bleiben.

Deshalb, müsst Ihr euch aufraffen und nie aufgeben!

Jede oder jeder von Euch wird ab und an das Gefühl haben nicht weiterzukommen. Aber gerade oder genau dann ist es besonders in der Politik wichtig nicht aufzugeben. In unserer Gemeinschaft der SVP-ArbeitnehmerInnen seid Ihr nicht allein. Wir sitzen alle im gleichen Boot. Jemand wird allein schon deshalb immer für Euch da sein, wenn sich vielleicht ein Motivationsloch auftut.

Denkt daran, was Ihr erreichen wollt und gebt nicht auf, bis Ihr es erreicht habt. Denkt daran, was Ihr erreichen könnt! Wenn Ihr in ein paar Wochen zurückblickt, werdet Ihr über das Erreichte staunen. Euer Wille, die gesteckten Ziele und etwas Disziplin werden euch den Sieg bringen. Schätzt Eure Erfolge und nehmt einen Rückschlag nicht so schwer.

Nach den Erfolgen, welche wir im ersten Jahr der neuen Legislaturperiode erzielen konnten und welche berechtigten Anlass gegeben haben, um zu glauben, dass der Stellenwert der SVP-ArbeitnehmerInnen in der Südtiroler Gesellschaft, in der Politik und in der Partei zugenommen hat, müssen wir nun leider zur Kenntnis nehmen, dass dem leider nicht so ist. Es weht uns ein eisiger Wind entgegen und es wird mit allen Mittel versucht ArbeitnehmerInnen-Interessen zu unterdrücken, unseren Einfluss in der Südtiroler Politik einzuschränken und zum Teil ins Lächerliche zu ziehen. Anderseits wird jenen Kräften freie Hand gewährt, welche im letzten Jahr durch politisch ungeschicktes – um nicht zu sagen „katastrophales Handeln“ – für Aufregung und Unruhe in der Südtiroler Gesellschaft gesorgt und der Partei großen Schaden zugefügt haben. Und gerade diese Kräfte waren es schlussendlich auch, welche die Namensvorschläge der SVP-ArbeitnehmerInnen für die Ernennung der Wobi-Präsidentschaft ignorierten, beziehungsweise unterbanden. Teile der Landesregierung haben sich somit ganz klar gegen die SVP-ArbeitnehmerInnen gestellt und durch diese Entscheidungen ganz offensichtlich ihr Desinteresse an einer guten und konstruktiven Zusammenarbeit mit unserer Richtung nun öffentlich kundgetan. Nun, wir nehmen dies zur Kenntnis und werden unsere zukünftige Politik darauf einstellen und ausrichten. Wir ArbeitnehmerInnen werden uns aber nie so weit erniedrigen eine nur aus Intrigen und eigenen Machtinteressen bestehende Politik zu betreiben.

Handschlagqualität, ist eine Eigenschaft und eine Tugend von der man eigentlich annehmen müsste, dass sie unter Parteifreunden noch Gültigkeit hat und selbstverständlich wäre – aber weit gefehlt! Wir SVP-ArbeitnehmerInnen haben den großen Fehler begannen darauf zu vertrauen. Unser Verständnis von Handschlagqualität deckt sich aber nicht immer mit jenem von unseren Partnern. Das hat sich bei der Ernennung des neuen Wobi-Präsidenten deutlich gezeigt. Wer arbeitet macht Fehler, aber aus Fehlern lernt man. 

Eine Schlacht kann man verlieren, den Krieg aber gewinnt man und wir SVP-ArbeitnehmerInnen werden diesen Krieg im Interesse der arbeitenden Bevölkerung für uns entscheiden.

Vorsitzender
L.Abg. Helmuth Renzler                                                    Bozen, den 10. März 2015