Helmuth Renzler
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Menschen mit Behinderung haben Anrecht auf Arbeit 2

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Menschen mit Behinderung haben Anrecht auf Arbeit

Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der ArbeitnehmerInnen in der SVP Helmuth Renzler bemängelt anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember ihre aktuelle Beschäftigungslage in Südtirol und fordert die öffentliche Hand zu mehr Unterstützung auf.

Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen sind private und öffentliche Betriebe mit mehr als 15 Personen verpflichtet Menschen mit Behinderung einzustellen. Dazu gehören Menschen mit physischer, psychischer, geistiger und sensorieller Behinderung. Für Betriebe, welche Menschen mit Behinderung beschäftigen sind Begünstigungen vorgesehen wie die Rückerstattung der Sozialabgaben oder der Anpassungskosten für den Arbeitsplatz.

915 öffentliche und private Betriebe kommen derzeit in Südtirol ihrer Verpflichtung Menschen mit Behinderung zu beschäftigen aber nicht nach.

„Das hat zum einen damit zu tun, dass für viele der nicht besetzten Stellen keine geeigneten Arbeitskräfte zu finden sind oder der nötige Zweisprachigkeitsnachweis fehlt. Zum anderen kommt hier der Umstand ins Spiel, dass es einige Betriebe bevorzugen pro Tag und nicht besetzter Arbeitsstelle einen Strafbetrag von 62,77 Euro zu bezahlen“, erklärt Helmuth Renzler.

Durch Arbeit entstehen berufliche, gesellschaftliche und soziale Bindungen. Stark abhängig davon ist das eigene Selbstwertgefühl und das wiederum wirkt sich auf die seelische Gesundheit aller Menschen aus. Vor allem die pensionsrechtliche Absicherung von Menschen mit Behinderung ist ohne ein reguläres Arbeitsverhältnis nicht ausreichend.

„Trotz vieler Bemühungen seitens Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist es bis heute nicht gelungen das Problem der beruflichen und sozialen Eingliederung zu lösen. Scheinbar verspricht die Eingliederung von Menschen mit Behinderung zu wenig Gewinn oder wird als Belastung für die Unternehmen angesehen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Ganz besonders der öffentliche Dienst ist deshalb gefordert und muss mit gutem Beispiel vorangehen, um die gesetzlich vorgesehen Pflichtquote so schnell wie möglich zu erreichen oder im besten Fall zu überschreiten. Die Zweisprachigkeitsprüfung gehört so gestaltet, dass sie den Fähigkeiten der betroffenen Berufsgruppe entsprechen“, fordert der Landtagsabgeordnete Helmuth Renzler.

 

Kommentare

2 Kommentare zu “Menschen mit Behinderung haben Anrecht auf Arbeit”
  1. geiser renate sagt:

    Plichtanstellung da müsste wohl das Land mit guten Beispiel voraus gehen und die Ranglisten der geschützten Personen mal öffnen.
    Jo schaut sehr traurig aus,hon a Umschulung gmocht a gonzes Johr,bei einer Sozialgenossenschaft für Personen mit Behinderung,Europäischen Computerführerschein und decht nirgens eine Arbeit gefunden.Die Sozialgenossenschaften unterstützten uns nicht,Hauptsache wir haben den Kurs bei Ihnen gemacht,(Der von der EUund vom Land finanziert wurde)
    und vom Arbeitsamt für die geschützten Personen da kommt gar nichts obwohl die für uns zustänig wären.Bin schon seit 5 Jahren auf der Strecke ohne gar nichts.
    Die Sozialgenossenschaft sollte aufhören mit den Kursen,denn ich bin eine Kursabgängerin von 2007/2008,man sollte den Kursteilnehmer nachher mithelfen eine Arbeit zu suchen,natürlich sucht man auch selber wie verrückt.Aber anscheinend werden sich die Kurse schon für die Genossenschaft sehr lohnen.
    Beim Arbeitvermittlungszentrum für die gechützten Personen hat mir eine Angestellte Frau Dr.so u.so gesagt sie sieht nicht ein das wir mit dem Kurs eine bessere Anstellung bekommen sollten,und genau diese Frau ist zuständig eine Arbeit zu suchen.Es fängt schon in diesen Ämter an die nicht mal zu den Firmen hingehen und dann noch mit dieser Einstellung.
    Sozialgenossenschaften und die Arbeitsvermittlungszentren arbeiten total gegeneinander.
    habe eine Behinderug von 60% bekomme also gar nichts,aber ich finde es trotzdem eine Schweinerei das man gerade im Sozialbereich kürtzt und einspart.
    Mit freundlichen
    Grüßen
    Frau
    Renate Geiser

  2. geiser renate sagt:

    Sehr geehrter
    Herr
    Renzler

    Plichtanstellung da müsste wohl das Land mit guten Beispiel voraus gehen und die Ranglisten der geschützten Personen mal öffnen.
    Jo schaut sehr traurig aus,habe aucheine Umschulung gemacht ein ganzes Jahr,bei einer Sozialgenossenschaft für Personen mit Behinderung,Europäischen Computerführerschein und trotzdem nirgens eine Arbeit gefunden.Die Sozialgenossenschaften unterstützten uns nicht,Hauptsache wir haben den Kurs bei Ihnen gemacht,(Der von der EUund vom Land finanziert wurde)
    Lehrpersonen total überbezahlt.
    Vom Arbeitsamt für die geschützten Personen da kommt gar nichts obwohl die für uns zustänig wären.Bin schon seit 5 Jahren auf der Strecke ohne gar nichts.
    Die Sozialgenossenschaft sollte aufhören mit den Kursen,denn ich bin eine Kursabgängerin von 2007/2008,man sollte den Kursteilnehmer nachher mithelfen eine Arbeit zu suchen,natürlich sucht man auch selber wie verrückt. Aber anscheinend werden sich die Kurse schon für die Genossenschaft sehr lohnen.
    Beim Arbeitvermittlungszentrum für die gechützten Personen hat mir eine Angestellte Frau Dr.so u.so gesagt sie sieht nicht ein das wir mit dem Kurs eine bessere Anstellung bekommen sollten,und genau diese Frau ist zuständig eine Arbeit zu suchen.Es fängt schon in diesen Ämter an die nicht mal zu den Firmen hingehen und dann noch mit dieser Einstellung.
    Sozialgenossenschaften und die Arbeitsvermittlungszentren arbeiten total gegeneinander.
    habe eine Behinderug von 60% und bin51Jahre alt bekomme also gar nichts,aber ich finde es trotzdem eine Schweinerei das man gerade im Sozialbereich kürtzt und einspart.
    Mit freundlichen
    Grüßen
    Frau
    Renate Geiser

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