Helmuth Renzler
banner5
banner4
IF

Gesundheitsangebote sichern

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

SVP-ArbeitnehmerInnen

Gesundheitsangebote sichern

Der Landessozialausschuss, das höchste Gremium der ArbeitnehmerInnen innerhalb der Südtiroler Volkspartei, hat sich heute mit den aktuellen Vorschlägen einer Gesundheitsreform befasst. Der Ausschuss ist sich einig, dass das oberste Ziel dieser Reform eine verstärkte Sicherung von Gesundheitsangeboten für alle Generationen in allen Landesteilen sein muss.

Seit über 30 Jahren kämpfen die SVP-ArbeitnehmerInnen für die medizinische Grundversorgung in der Peripherie. Diese lange Zeitspanne macht deutlich, dass die Verbesserung der Gesundheit und der Lebensqualität einem ständigen Wandel unterlegen sind. Deshalb ist die derzeitige Diskussion rund um die neue Gesundheitsreform durchaus legitim und überaus sinnvoll.

Eine Reform muss sich mit allen Voraussetzungen und Folgen befassen. In erster Linie geht es deshalb bei der Gesundheitsreform um die Bedürfnisse der Gesellschaft. In einem zweiten Moment sind zeitliche und örtliche Flexibilität von Diensten zu bewerten, die Mittel der Gesundheitsdienste langfristig festzulegen und auch den medizinischen Fortschritt mit einzuplanen.

„Die Leitlinien der neuen Reform entsprechen im Großen und Ganzen den Anforderungen der Zeit. Fakt ist, dass es sich dabei bis dato aber nur um Vorschläge handelt, welche ausführlich mit der Bevölkerung und den verschiedenen betroffenen Berufsgruppen zu diskutieren sind. Der Landessozialausschuss spricht sich bereits im Vorfeld ganz klar für eine Sicherung der Gesundheitsangebote im peripheren Raum aus. Dies muss oberstes Prinzip der Gesundheitsreform und die Grundlage jeder Entscheidung sein“, erklärt der Vorsitzende des Landessozialausschusses Helmuth Renzler.

„ Unser Gesundheitssystem ist leistbar und auch tragbar, das wiederum bestätigt die einzige wahre Messgröße, nämlich der Prozentsatz des in Südtirol erwirtschafteten Bruttoinlandsproduktes welchen wir für das Gesundheitswesen ausgeben. Im europäischen Vergleich hinken wir hier noch sehr nach, das heisst: Wir geben einen geringeren Prozentsatz unseres Bruttoinlandproduktes für das Gesundheitswesen aus als dies unsere Nachbarländer in Österreich, Deutschland und der Schweiz tun “, erklärt Helmuth Renzler.

Die Verantwortung für die Gesundheitsförderung werde von vielen Akteuren, sprich Mitarbeitern des Gesundheitswesens, Einzelpersonen und der Politik geteilt. Gesundheit sei ein Prozess und deshalb gehe es darum ein optimales Versorgungssystem zu entwickeln und ein höchstmögliches Gesundheitsniveau für die gesamte Südtiroler Bevölkerung zu erreichen.

Bozen, 6. Oktober 2014                                                                                                            Helmuth Renzler