Helmuth Renzler
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Matteo Renzis falsches Spiel mit den Abfertigungen 0

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Matteo Renzis falsches Spiel mit den Abfertigungen

Der Vorsitzende der ArbeitnehmerInnen in der SVP und Landtagsabgeordneter Helmuth Renzler spricht sich ganz strikt gegen Matteo Renzis Vorhaben aus die Abfertigung der ArbeitnehmerInnen, welche in der Privatwirtschaft beschäftigt sind, monatlich auszuzahlen. Der Regierungschef will die Arbeiterschaft glauben lassen, dass es sich um Lohnerhöhungen handelt. Doch eigentlich will man sie aber um ihre Altersvorsorge bringen.

Der Vorschlag die Abfertigung monatlich auszubezahlen ist nichts Neues und wurde schon von den Beamten der Monti-Regierung vorgeschlagen. Aber schon Mario Monti lies diesen Vorschlag wieder fallen. Denn weder die Arbeiterschaft noch die Gewerkschaften ließen sich für dumm verkaufen.
Der Regierungen einziges Ziel sei es nämlich immer, den ArbeitnehmerInnen vorzugaukeln, dass sie deshalb mehr Geld zur Verfügung hätten. Im ersten Moment könne dieser Eindruck auch stimmen. Bei genauerer Betrachtung der Fakten aber werde schnell klar, dass dies ein großer Schwindel sei und die Arbeiterschaft dadurch um einen Teil ihrer Altersvorsorge beraubt werde. Das darum, weil der monatlich ausbezahlte Anteil nicht mehr in einen unbedingt notwendigen Zusatzrentenfond einfließen könne.

Nicht zu vergessen ist auch der entstehende Nachteil für die heimischen Arbeitgeber, welche durch diese Vorgehensweise weniger Liquidität zur Verfügung haben. Denn die Abfertigung ist im eigentlichen Sinne geliehenes Geld des Arbeitnehmers, welches dem Arbeitgeber erlaubt neue Arbeitsplätze zu schaffen und in die Entwicklung des Betriebes zu investieren.
„Eigentlich müssten sich auch die Arbeitgeber gegen diese Maßnahme zur Wehr setzen. Matteo Renzi weiß nämlich ganz genau, warum er diese Regelung nur für die Privatwirtschaft einführen will. Für die öffentliche Verwaltung käme ein derart enormer Liquiditätsverlust einer Bankrotterklärung gleich. Zahlungsunfähigkeit wäre die Folge. Gehälter, Investitionen, Beiträge, Neuanstellungen und vieles mehr wären gefährdet. Der Privatwirtschaft wird es kaum anders ergehen“, erklärt Helmuth Renzler.

Durch diese Maßnahme verliert auch das Fürsorgeinstitut NISF/INPS jährlich ungefähr 3 Milliarden Euro an Liquidität; was sich wiederum negativ auf die vom INPS ausbezahlten Sozialleistungen auswirkt.

„Renzis Maßnahme wird die Arbeiterschaft noch mehr unter Druck setzen. Mann kann den Arbeitnehmern nicht die Last aufbürden durch ihr eigenes Geld die Wirtschaft anzutreiben und dabei einen nicht wieder gut zu machenden Schaden bei der eigenen Altersversorgung in Kauf zu nehmen. Der Regierungschef will durch diese Maßnahme eine Ankurbelung des internen Konsums erzielen, um dadurch wiederum die Wirtschaft anzukurbeln“, erklärt der Landtagsabgeordnete und SVP-Arbeitnehmervorsitzende Helmuth Renzler.
Wieder einmal müssten die ehrlich steuerzahlenden ArbeitnehmerInnen für die Sanierung der maroden Wirtschaftslage herhalten. Der interne Konsum sei jedoch nur durch reale Lohnerhöhungen und Senkung der Lohnnebenkosten, sowie des Steuerdruckes zu erlangen.

 

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