Helmuth Renzler
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Die vier Südtiroler Gewerkschaftsbünde ASGB, SGB-CISL, SGK-UIL haben Vorschläge und Forderungen ausgearbeitet 0

Landestagung der SVP-ArbeitnehmerInnen

Die vier Südtiroler Gewerkschaftsbünde ASGB, SGB-CISL, AGB-CGIL, SGK-UIL haben für die kommende Legislaturperiode Vorschläge und Forderungen an die Politik ausgearbeitet und welche von mir voll mitgetragen und unterstützt werden.

Die zwei Leitlinien des Dokuments sind:

  1. eine Rationalisierung der Gesetze, um ihre Wirksamkeit zu erhöhen, mehr Transparenz zu schaffen, eine Vereinfachung zu erreichen und die Kosten zu verringern;
  2. eine Verbesserung der Beziehungen zwischen den verschiedenen Akteuren und eine verantwortungsvolle Sozialpartnerschaft.

“Das Land Südtirol hat sich bei seiner Maßnahmensetzung auf die einzelnen Bereiche konzentriert, ohne dabei aber das Gesamte im Auge zu behalten. Genau dieser gesamtheitliche Blick wäre aber angesichts der seit fünf Jahren andauernden strukturellen Krise notwendig gewesen”, so die Generalsekretäre. In diesem Sinne müsste eine Abänderung der Ausgabengesetze des Landes in Angriff genommen werden, damit die Wettbewerbsfähigkeit Südtirols mittels der Autonomie und der dafür bereitgestellten Geldmittel neu definiert werden kann, vor allem in Anbetracht der geänderten Rahmenbedingungen aufgrund der strengen EU-Haushaltsvorgaben.

Die anzustrebende Methode ist eine trilaterale Sozialpartnerschaft zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern sowie Landesregierung. Die Wiedereinrichtung des Landes- Wirtschafts- und Sozialbeirates wäre diesbezüglich ein Schritt in die richtige Richtung.

Bozen, den 23. Oktober 2013                                                                                              Helmuth Renzler

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