Helmuth Renzler
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Renzler

Der Großteil der Südtiroler Bevölkerung wird zunehmend ärmer. Der Kampf gegen die Armut in Südtirol beginnt mit Fairness und Menschenwürde wobei der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit für Jung und Alt im Vordergrund stehen muss. Vollbeschäftigung ist durchaus wieder möglich wenn man schon vorbeugend dafür sorgt, dass älteren Mitarbeiter bis zum Renteneintritt ihr Arbeitsplatz erhalten wird und gleichzeitig neue Arbeitsmöglichkeiten für Jugendliche geschaffen werden. Fair ist wenn endlich auch in Südtirol die Steuergerechtigkeit Einzug hält und gleiche Chancen in der Vorsorge für Alle geschaffen werden wobei eine gute Ausbildung die beste Garantie für Arbeit ist. Menschenwürde ist angesagt wenn endlich die Forderung auf Erhöhung der Mindestrente auf 700 Euro monatlich Netto für jene 5000 Südtiroler, welche  Alleinstehend sind und kein anderes Einkommen besitzen, unbürokratisch umgesetzt wird. Menschenwürde bedeutet aber auch, dass Sofortmaßnahmen durchgeführt werden müssen um der Verarmung der Bevölkerung vorzubeugen. Solche Maßnahmen sind unter anderem auch die sofortige Auszahlung der rückständigen Pendlerzulagen. Die Landesregierung hat dafür 6 Millionen Euro zur Verfügung gestellt die zwar nicht ausreichen um die gesamten Rückstände zu begleichen denn dafür benötigt man 9 Millionen Euro  aber es ist gänzlich unverständlich warum nun, da die Geldmittel vorhanden sind, diese nicht von den zuständigen Landesämter sofort ausbezahlt werden. Jede weitere Verzögerung dieser Auszahlung ist menschenunwürdig da sie dazu beiträgt die Verarmung der Südtiroler Familien zu beschleunigen und ist somit in keinster Weise fair. Deshalb die Bitte und Forderung an den zuständigen Landesrat: Einmal getan ist besser als zehnmal gesehen oder hundertmal gehört. Der sofortige Kampf der Armut in Südtirol bedeutet aber auch dass endlich die von den lohnabhängigen Arbeitnehmern bezogenen Entlohnungen wieder erhöht werden und der Realität angepasst werden mit der Folge dass dadurch der interne Konsum angekurbelt wird und somit wieder ein Wirtschaftswachstum erzeugt werden kann und dies auch zum Vorteil der Wirtschaftstreibenden. Fair ist somit dass es in Südtirol wieder möglich sein muss mit einem Vollzeitarbeitsverhältnis so viel zu verdienen dass man davon auch wieder normal leben kann. Alle diese Anregungen und Forderungen können bei etwas gutem Willen sofort durchgeführt und umgesetzt werden. Der Kampf der Armut in Südtirol muss absolute Priorität erhalten.

 

Bozen, den 28. Mai 2013                                                  Helmuth Renzler

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