Helmuth Renzler
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POST: Anstellung von 25 Briefträgern ist Schritt in die richtige Richtung

Foto Site HR

Der SVP- Landtagsabgeordnete Helmuth Renzler zeigt sich erfreut darüber, dass es dem Landeshauptmann Arno Kompatscher gelungen ist, von der Führungsspitze der POST die Zusage für die Anstellung weiterer 25 Briefträger zu erhalten.

„Seit ein paar Wochen sieht sich die POST großer öffentlicher Kritik ausgesetzt und deshalb ist es wichtig, dass alle betroffenen Akteure so schnell wie möglich tätig werden, um die Situation wieder zu verbessern“, so der Landtagsabgeordnete in einer ersten Reaktion und dies obwohl erst vor einigen Wochen die Anstellung von 13 Schalterbeamten, welche allerdings vorwiegend intern aus den derzeit bei der POST beschäftigten Briefträgern angeworben werden und nur die die Anzahl von Stellen öffentlich ausgeschrieben werden, welche intern nicht besetzt werden können. Gleichzeitig wurden auch 20 Briefträger, welche in letzter Zeit nur mit zeitlich befristeten Arbeitsverträgen bei der POST beschäftigt waren, nun mit einem Arbeitsvertrag auf unbestimmte Zeit stabilisiert. Zu dieser Anzahl von neuen fixen Beschäftigten kommen nun weitere 25 Stellen als Briefträger dazu, welche mittels externen Wettbewerbes zu besetzen sind, wobei ein Großteil davon der deutschen Sprachgruppe vorbehalten sein wird. Die Anstellung dieser 25 neuen Briefträgerinnen und Briefträgern ist ein weiterer wichtiger Schritt in die richtige Richtung. „Wir benötigen unbedingt Briefträger der deutschen Muttersprache und deshalb müssen wird uns unverzüglich auf die Suche nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen, die diese Voraussetzung erfüllen“, betont der Landtagsabgeordnete.

Damit dies aber gelingen kann und der Zustellungsdienst pünktlich und täglich erfolgt, müssen die Arbeits- und Lohnbedingungen für die Postbediensteten deutlich verbessert werden, indem ihnen auch die Zweisprachigkeitszulage ausbezahlt wird und die neuen Stunden- und Zustellungspläne sowie Zustellzonen unbedingt wieder abgeändert werden müssen und an die aktuellen Erfordernisse angepasst werden. Es wäre wünschenswert, wenn die bisher gültige Regel wieder eingeführt werden könnte, denn nur so wird eine Anstellung bei der POST für viele möglichen Bewerber interessant und anziehend, so Renzler.

„Alle Beteiligten sind in der Pflicht, dazu beizutragen, damit der Zustelldienst der POST wieder reibungslos funktioniert. Deshalb hoffe ich, dass auch die Gewerkschaften bei der Suche nach geeignetem Fachpersonal unterstützend zur Seite stehen und durch Zusatzabkommen dafür sorgen werden, dass die alten Arbeitszeiten und Zustellzonen wiederhergestellt werden. Wenn sich alle Verantwortungsträger ernsthaft für eine gut funktionierende POST in Südtirol einsetzen, so wird man in absetzbarer Zeit diesen für unsere Wirtschaft und Bevölkerung so wichtigen Dienst wieder effizient und wirkungsvoll gestalten können. Bei dieser Gelegenheit sei allen Postbediensteten für ihren bisherigen Einsatz in dieser so turbulenten Zeit gedankt. Eine Zeit der Umstrukturierung bei der POST, die ohne die große Mitarbeit und großen Verzicht der Postbediensteten überhaupt nicht möglich gewesen wäre“, so der Landtagsabgeordnete Helmuth Renzler abschließend.