Helmuth Renzler
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Meine Rede zum Neuen Grundsatzprogramm der Partei auf der 62. SVP Landesversammlung in Meran

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“Soziale Gerechtigkeit ist dann erreicht, wenn es keine Sozialfälle mehr gibt”.

Sehr geehrtes Präsidium,
Sehr geehrte Ehrengäste,
Sehr geehrte Delegierte

Das neu überarbeitete Grundsatzprogramm der Südtiroler Volkspartei ist sicherlich ein Programm das von uns Arbeitnehmer akzeptiert und befürwortet wird, auch wenn es sicherlich noch verbessert werden könnte und kann. Für uns Arbeitnehmer ist es wichtig dass das neue Programm den neuen Anfordernissen einer moderne Gesellschaft Rechnung trägt wobei nicht mehr nur alles von der öffentlichen Hand gefordert wird sondern auch Wert auf die Eigenverantwortung jedes Einzelnen wert gelegt wird. Mein Ausspruch „Soziale Gerechtigkeit ist dann erreicht, wenn es keine Sozialfälle mehr gibt“ ist so zu verstehen, dass im vorliegenden Grundsatzprogramm alle Wege aufgezeichnet werden um dieses Ziel erreichen zu können. Aus Arbeitnehmersicht sind die uns besonders am Herz liegenden Bereiche wie solidarisches Miteinander, Zusammenwirken von Wirtschafts- und Sozialpolitik, Soziale Sicherung, Menschen mit Beeinträchtigungen, Arbeitsplätze sichern und fördern, Sozialpartnerschaften pflegen, Angemessener – leistbarer Wohnraum, öffentliche Sicherheit, Gesundheit im Allgemeinen und spezifisch Gesund bleiben, Bedarfsgerechte und hochwertige Gesundheitsversorgung die allen gleich zugänglich ist, Gesundes Umfeld, Bildung, Familie, Senioren und vieles anderes mehr ausführlich im neuen überarbeiten Grundsatzprogramm unserer Partei enthalten. Ein Programm welches für uns Arbeitnehmer von besonderer Bedeutung ist und ich zitiere nur einen Passus daraus: „Die Südtiroler Volkspartei bekennt sich zur Sozialpartnerschaft auf Augenhöhe. Sie sucht den Ausgleich zwischen den Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und jenen der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Bejaht werden ebenso die Mitbestimmung und verantwortliche Beteiligung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Fragen des betrieblichen Lebens.“ Ich darf hier betonen: auf gleicher Augenhöhe. Wenn es uns gelingt dies in der Praxis umzusetzen dann ist mir um die Zukunft unserer Sammelpartei nicht bange und wir werden weiterhin die alleinige politische Kraft in Südtirol sein welche in der Lage ist dafür zu Sorgen dass Südtirol auch in Zukunft ein Land sein wird in dem sozialer Frieden herrschen wird und ein angemessener Wohlstand für Alle gewährleistet werden kann. Aber Wehe wenn wir von diesem Punkt der Gleichbehandlung und Gleichberechtigung abweichen und Einzelinteressen oder die Interessen einzelner Gruppierungen in den Vordergrund treten . In der heutigen modernen Gesellschaft schafft es keine Richtung, keine Gruppierung, keine Organisation alleine die vielfältigen Probleme zu lösen. Nur Gemeinsam und solidarisch sind wir dies in der Lage und das neue Grundsatzprogramm schafft die Voraussetzungen dafür. Wir ArbeitnehmerInnen stehen zur Südtiroler Volkspartei und sind immer bereit für diese, auch in Zeiten der Krise, einzustehen aber das selbe fordern und verlangen wir auch von allen anderen Richtungen und Organisationen unserer Partei. Gemeinsam sind wird stark, gemeinsam können wir alles schaffen, alleine NICHTS. In diesem Sinne ersuche ich die anwesenden Delegierten um die Zustimmung zu unserem neuen Grundsatzprogramm.
Danke
L.Abg. Helmuth Renzler
Vorsitzender der SVP-ArbeitnehmerInnen

Meran, den 7. Mai 2016