Helmuth Renzler
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UNBEGRÜNDETE ANGST VOR RENTENKÜRZUNGEN 0

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UNBEGRÜNDETE ANGST VOR RENTENKÜRZUNGEN

Zurzeit erhalten unzählige Rentner und Pensionisten vom NISF/INPS eine Mitteilung, mit welcher sie aufgefordert werden ihre im Jahr 2011 erzielten Einkommen der Rentenversicherungsanstalt bekannt zu geben.

Es handelt sich hierbei um verpflichtende Einkommenserklärungen für alle jene Rentner und Pensionisten welche eine Mindestrente, eine Hinterbliebenenrente, ein Invalidengeld oder eine Arbeitsunfähigkeitsrente beziehen. Auch müssen all jene Rentner und Pensionisten eine solche Einkommenserklärung abgeben, welche mit ihrer Rente oder Pension Familienzulagen oder das Familiengeld beziehen. Diese Erklärungen müssen im Normalfall mittels Formblatt RED gemacht werden. Keine Einkommenserklärung müssten theoretisch all jene vorgenannten Rentenempfänger machen, welche im Jahr 2012 eine Steuererklärung für das Jahr 2011 gemacht haben – außer aber in ihrer damaligen Steuererklärung wurden auch Einkommen aus selbständiger Tätigkeit angegeben. In diesem Falle musste die Einkommenserklärung auch schon damals gemacht werden.

Das NISF/INPS droht nun mit seinem Schreiben den säumigen Rentner und Pensionisten damit die einkommensgebundenen Leistungen wie etwa den Betrag der Aufstockung auf die Mindestrente, die Familienzulagen, das Familiengeld oder die volle Höhe der Hinterbliebenenrente einzustellen und die schon ausbezahlten Beträge zurückzufordern.
Dieses Schreiben aber soll niemanden erschrecken und es sind auch keine Strafen vorgesehen. Es kann auch ohne weiteres passiert sein, dass die Einkommenserklärungen damals zwar von den Rentnern ordnungsgemäß gemacht wurden, aber durch einen Fehler bei der telematischen Übermittlung an das NISF/INPS nun als nicht mitgeteilt aufscheinen.
Aber dies ist kein Anlass zu übermäßiger Sorge: Es reicht wenn sich die angeschriebenen Rentner und Pensionisten sofort an ein Patronat wenden und diese Erklärung nachholen. Sie sollten dazu eventuell ihre und jene ihres Ehegatten im Jahr 2012 für die Einkommen des Jahres 2011 abgefasste Steuererklärung mitnehmen. Sollte hingegen nur der Ehepartner eine
Steuererklärung gemacht haben, dann ist die Steuererklärung des Ehepartners mitzunehmen.

WICHTIG: Diese vom NISF/INPS geforderten Einkommensmitteilung ist unbedingt zu machen, denn ansonsten ist mit finanziellen Verlusten zu rechnen.

Falls nötig sollten Kinder oder Enkelkinder zur Sicherheit bei ihren Eltern oder Großeltern nachfragen, ob diese nicht einen derartigen Brief vom NISF/INPS erhalten haben und ihnen gegebenenfalls bei der verpflichtenden Einkommenserklärung behilflich sein.

Auf alle Fälle ist es möglich noch im heurigen Jahre die eigene Situation zu sanieren.

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