Helmuth Renzler
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Mittelschicht ist stark getroffen 0

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Mittelschicht ist stark getroffen

Der Vorsitzende Helmuth Renzler der ArbeitnehmerInnen in der SVP warnt vor der hohen und ständig weiter wachsenden Ungleichheit zwischen Arm und Reich. ArbeitnehmerInnen – das Rückgrat und die Leistungsträger in der Mitte der Gesellschaft – brauchen dringend steuerliche Entlastungen. Die arg geprüfte Mittelschicht steckt in Nöten und kann die finanziellen Belastungen kaum mehr stemmen.

Im Jahr 2013 sank der Anteil der Mittelschicht am Gesamtvermögen der Italiener dank der jahrelangen Wirtschaftsmisere des Staates um 18 Prozentpunkte auf etwas mehr als 48 Prozent. Das durchschnittliche Haushaltsvermögen schwand in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 40 Prozent. Im Jahr 2013 verfügten italienische Familien im Schnitt über ein Vermögen von 15.600 Euro, zehn Jahre zuvor waren es noch 26.000 Euro. Eine lange Rezession nach einer langen Phase der stagnierenden Wirtschaft setzt den Italienern zu. Die knapperen Finanzen wirkten sich auch auf das Konsumverhalten der Italiener aus: Vier von zehn Familien verzichteten auf Urlaub und gaben weniger Geld für Kleidung aus. Fast drei Viertel der italienischen Bevölkerung achtete beim Einkauf auf Sonderangebote. Für fast 18 Prozent der Familien reichte das Einkommen nicht aus, um sämtliche Ausgaben abzudecken.

„Leider ist die Situation in Südtirol nicht viel besser. Es bedarf großer Anstrengungen seitens der Wirtschaft, der Unternehmen und der Gewerkschaften sowie der Politik hier gemeinsam Lösungen zu finden. Nur dadurch kann die Südtiroler Bevölkerung wieder positiv in die Zukunft blicken und insbesondere die Jugend wieder Zukunftsperspektiven aufbauen“, erklärt der Vorsitzende Helmuth Renzler.

Deshalb legen die SVP-ArbeitnehmerInnen im Jahr 2015 ein besonderes Augenmerk auf den Erhalt von bestehenden und die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Zudem gilt es für eine weitere Erhöhung des Freibetrages des regionalen IRPEF-Zuschlages von derzeit 20.000 Euro auf mehr als 30.000 Euro zu pochen, beziehungsweise langfristig für die gänzliche Abschaffung dieser regionalen Steuer zu sorgen. Zu erreichen ist auch das Ziel, dass durch eine Novellierung der GIS-Gesetzgebung die Hauptwohnung plus Zubehör für alle steuerfrei wird. Ebenso gehört die rentenmäßige Absicherung von Müttern samt der Anerkennung der Erziehungszeiten endlich geregelt.

„Die Mittelschicht wird sich zusätzlich anstrengen können, wenn sich ihre Anstrengungen auch wieder spürbar für sie lohnen. Wir müssen deshalb einen realen Sachverhalt schaffen, um die Mittelschicht finanziell zu stärken. Dies alles kann aber nur gelingen, wenn die ArbeitnehmerInnen ihre wahre Stärke geschlossen aufzeigen. Die beste Gelegenheit dafür sind die bevorstehenden Gemeindesratswahlen am 10. Mai 2015. Eine starke Vertretung der ArbeitnehmerInnen in den Gemeindestuben ist die Basis und einzige Chance für eine erfolgreiche ArbeitnehmerInnen-Politik auf Landesebene“, stellt der Vorsitzende Helmuth Renzler klar.

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