Helmuth Renzler
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Kindererziehungszeiten für die Rente auf lokaler Ebene regeln 0

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Kindererziehungszeiten für die Rente auf lokaler Ebene regeln

SVP-Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der ArbeitnehmerInnen Helmuth Renzler will die Anerkennung von Kindererziehungszeiten in der Rentenversicherung endlich geregelt wissen. Mütter müssen wirkliche, sprich pekuniäre Wertschätzung ihrer geleisteten Arbeit erfahren.

„Die Diskussion rund um die Anerkennung der Erziehungszeiten für die Rente ist müßig, weil wir sie schon seit Jahrzehnten führen und bis heute dafür keine Lösung in Sicht ist. In regelmäßigen Abständen wird immer wieder versucht in Rom dafür zu werben. Ohne Erfolg!“, stellt Helmuth Renzler fest.
Dies sei endlich zur Kenntnis zu nehmen und darauf zu reagieren. Glücklicherweise ermögliche unsere Autonomie auf lokaler Ebene einen Ausweg.
„Um die Arbeit der Mütter für die Zukunft endlich entsprechend anzuerkennen, müssen die Verantwortlichen in der Regionalregierung folgendes beschließen: All jenen zukünftigen Mütter, welche nach 1996 ihre erste Arbeitstelle angetreten haben, müssen 12.000 Euro pro Kind pro Jahr auf ihrem Rentenkonto gut geschrieben werden. Dieser Versicherungsbeitrag entspricht einem jährlichen Bruttogehalt von etwa 36.000 Euro. Dadurch werden die zukünftigen Mütter rentenmäßig voll abgesichert. Für jene Frauen, die bereits vor 1996 ein festes Arbeitsverhältnis hatten, ist es sinnvoll an eine neue Art von „Hausfrauenrente“ zu denken. Diese sollte dem Mindestrentenbetrag von 501 Euro monatlich entsprechen. Dieser Vorschlag schützt unsere Mütter und ist unabhängig von der römischen Gesetzgebung lokal einführbar“, fordert der Vorsitzende der ArbeitnehmerInnen.
Dies müsse alles umgehend angegangen werden, da die Autonomiebestimmungen eine solche Möglichkeit vorsehen. Genau gesehen sei es unverständlich, dass die Finanzierung zur Sicherung der Erziehungszeiten nun schon seit vielen Jahren immer an Rom fest gemacht und die lokale Zuständigkeit hierfür übersehen wurde.
„Die Hoffnung, dass der italienische Staat unserer Forderung die Erziehungszeiten rückwirkend anerkennen wird, ist nicht allzu groß. Im Gegenteil, dies wird aller Wahrscheinlichkeit nach nie passieren. Dieser Realität ist es Zeit in die Augen zu blicken. Heute stehen bevölkerungsschwache Generationen gestiegener Lebenserwartung und Überalterung der Gesellschaft gegenüber. Deshalb ist es so, dass die Gesellschaft vom Bevölkerungswachstum nicht nur profitiert, sondern diesen unbedingt braucht“, erklärt Helmuth Renzler.
Mütter seien ein Garant für die Gesellschaft. Daher gehörten sie und ihre Leistungen auch dementsprechend honoriert und geschätzt. Ihre Rente zu sichern sei der erste Schritt der dringend anstehenden wirtschafts- und sozialpolitischen Maßnahmen; wobei parallel dazu die Arbeitsplatzerhaltung bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres des Kindes für alle Beschäftigten in der Privatwirtschaft anzustreben sei.

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