Helmuth Renzler
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KAMPF GEGEN DIE ALTERSARMUT 7

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KAMPF GEGEN DIE ALTERSARMUT

In Menschenwürde und Fairness das Alter verbringen

Nachdem eines meiner Wahlkampfversprechen von der Landesregierung umgesetzt werden wird (Senkung der regionalen IRPEF-Zusatzsteuer für Alle), kann ich nun mein nächstes Versprechen in Angriff nehmen und verwirklichen:

Der Großteil der Südtiroler Bevölkerung wird zunehmend ärmer. Der Kampf gegen die Armut in Südtirol beginnt mit Fairness und Menschenwürde wobei der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit für Jung und Alt im Vordergrund stehen muss. Vollbeschäftigung ist durchaus wieder möglich wenn man schon vorbeugend dafür sorgt, dass älteren Mitarbeiter bis zum Renteneintritt ihr Arbeitsplatz erhalten wird und gleichzeitig neue Arbeitsmöglichkeiten für Jugendliche geschaffen werden. Fair ist wenn endlich auch in Südtirol die Steuergerechtigkeit Einzug hält und gleiche Chancen in der Vorsorge für Alle geschaffen werden wobei eine gute Ausbildung die beste Garantie für Arbeit ist. Menschenwürde ist angesagt wenn endlich die Forderung der SVP-Senioren auf Erhöhung der Mindestrente auf 700 Euro monatlich Netto für jene 5000 Südtiroler, welche Alleinstehend sind und kein anderes Einkommen besitzen, unbürokratisch umgesetzt wird. Menschenwürde bedeutet aber auch, dass Sofortmaßnahmen durchgeführt werden müssen um der Verarmung der älteren Bevölkerung vorzubeugen. Solche Maßnahmen sind unter anderem auch die finanzielle Absicherung der Pflegesicherung. Die Landesregierung beteuert immer wieder das dafür die notwendigen finanziellen Mittel vorhanden sind aber es in Zeiten der Wirtschaftskrise ist es immer wieder notwendig darauf hinzuweisen das die Pflegesicherung für den Südtiroler Bürger weiterhin kostenlos sein muss und deshalb alles getan werden muss um deren Finanzierung auch weiterhin abzusichern. Denn eine Beteiligung der älteren Bevölkerung an der Finanzierung der Pflegeversicherung wäre menschenunwürdig da sie dazu beiträgt die Verarmung der Südtiroler Familien und Senioren zu beschleunigen und ist somit in keinster Weise fair. Deshalb die Bitte und Forderung seitens der SVP-Senioren an den zuständigen Landesräte: Einmal getan ist besser als zehnmal gesehen oder hundertmal gehört. Der sofortige Kampf der Armut in Südtirol bedeutet aber auch dass endlich die von den lohnabhängigen Arbeitnehmern bezogenen Entlohnungen wieder erhöht werden und der Realität angepasst werden mit der Folge dass dadurch der interne Konsum angekurbelt wird und somit wieder ein Wirtschaftswachstum erzeugt werden kann und dies auch zum Vorteil der Wirtschaftstreibenden. Fair ist somit dass es in Südtirol wieder möglich sein muss mit einem Vollzeitarbeitsverhältnis so viel zu verdienen dass man davon auch wieder normal leben kann. Dasselbe gilt auch für die Renten und Pensionen. Alle diese Anregungen und Forderungen können bei etwas gutem Willen sofort durchgeführt und umgesetzt werden. Der Kampf der Armut in Südtirol muss absolute Priorität erhalten.

2. Februar 2014                                                                                                                      Helmuth Renzler

Kommentare

7 Kommentare zu “KAMPF GEGEN DIE ALTERSARMUT”
  1. hermann taber sagt:

    Ich sags zum Wiederholtren mal : Schaft die unverschämten Politikergehälter ab und löst die Region auf dann werden ca. 250.000.000,00 € frei und ALLE Renten könnten auf einen Schlag auf 750,00 € erhöht werden !!! Aber davon wollen die Herren von der SVPD- wie Renzler nichts wissen gell…………

    • Helmuth Renzler sagt:

      Hermann. Dein Sinn für die Realität ist wohl nicht sehr ausgeprägt. Probiere diese Fragen auch mal an Deine Parteifreunden zu stellen. Wenn die Region abgeschafft würde, und das ist ja das Ziel der SVP, glaubst Du wirklich dass dann diese Gelder nach Südtirol fließen würden? Du solltest Dir vielleicht einmal die bestehenden Gesetze etwas genauer ansehen bevor Du immer nur negativ reagierst. Wenn Du so weiter machst, hast Du bald ein Magenproblem. Und noch etwas: Wenn mir der Staat erlauben würde meinen Beruf auszuüben und gleichzeitig auch Politik zu machen, könnte ich sehr gerne auf mein Politikergehalt verzichten. Aber leider geht das nicht und ich darf als öffentlicher Bediensteter nicht meine lohnabhängige Arbeitstätigkeit fortsetzen wenn ich in ein politisches Amt gewählt wurde. Kannst Du mir bitte sagen von was ich dann leben sollte? Oder sollen in Zukunft nur mehr Selbständige Politik machen können? Auch die Erhöhung der Mindestrenten auf 750 Euro ist laut heute bestehenden Staatsgesetzen nicht so einfach und kann nur als Fürsorgeleistung, deren Höhe wiederum vom persönlichen Einkommen und Besitz abhängt, gewährt werden. Bevor Du andauernd konstant Leute beleidigst, solltest Du Dich genauer mit der jeweiligen Materie befassen ansonsten bist Du nicht nur unglaubwürdig sondern wie gesagt auch langsam unsympathisch.

      • hermann taber sagt:

        Danke für die Belehrung Helmuth: Unsymphatisch sind LEUTE WIE DU DIE IHRE WETTSCHULDEN NICHT BEZAHLEN. Ausserdem wieso brauchst Du ca. 5.500,00€ NETTOLOHN wenn ein Arbeiter mit ca. 1000,00€ auskommen muss ??? Ausserdem bekommst DU nach 5 Jahren LANDTAGSURLSUB auch noch ca. 160.000,00 € Abfindung.
        Die Wahrheit wollt IHr SVPD-ABKASSIERER leider nicht hören…………aber wir sagen Sie Euch trotzdem.

        • Helmuth Renzler sagt:

          Hallo Hermann, ich glaube jetzt übertreibst Du wirklich. Ich habe meine Wettschulden immer bezahlt und werde dies auch bei Dir tun. An einem Abendessen als Wettschuld soll es wirklich nicht scheitern. Allerdings habe ich aufgrund Deiner Aggressivität zur Zeit keine Lust einen Abend mit Dir, wenn auch bei einem guten Essen, zu verbringen und weiteres lässt es zur Zeit mein Terminkalender und mein Gesundheitszustand nicht zu. Ich werde meine Wettschuld voraussichtlich, sofern es Dir genehm ist, Ende Februar einlösen können. Sage Dir aber noch rechtzeitig Bescheid. Und noch etwas Hermann: Deine Wahrheit ist nicht meine Wahrheit und zudem auch noch äußerst subjektiv. So weit ich informiert bin, verdiene ich nicht mehr als alle anderen normalen Abgeordneten, inklusive Oppositionsparteien, und Du solltest mal überlegen was von den vermeintlichen 5.500 Euro Netto am Ende wirklich übrig bleibt. Aber bei einem hast Du sicherlich Recht: Es bleibt genug übrig um ein gutes Leben führen zu können ohne dabei allerdings zu prassen. Herzliche Grüße

  2. irmgard crepaz sagt:

    Jeder Mensch hat das Recht, im Alter ein halbwegs angenehmes Leben zu führen, zumal er schon meist vorher seinen Teil für d Gesellschaft geleistet hat. Auch d Recht auf gute bezahlbare sanitäre Betreuung gehört dazu.

  3. Thomas sagt:

    Zu diesem Thema gibt es auch einen sehr interessanten Artikel auf http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2014-11/32038830-deutsche-fuerchten-altersarmut-und-sorgen-dennoch-kaum-vor-031.htm
    Vielen fehlen die finanziellen Mittel, um sich zusätzlich abzusichern. Ich denke, dass es im Interesse eines jeden wäre, dies zu tun, sofern die Möglichkeiten zur Verfügung stehen würden. Hier muss es endlich auch andere Lösungen geben.

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