Helmuth Renzler
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Vollbeschäftigung in guter Arbeit

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IRAP-Senkung nur mehr nach Abschluss von Landeszusatzverträgen oder Betriebsabkommen. Eine gerechte Beteiligung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am wirtschaftlichen Erfolg ist ökonomisch zur Stärkung der Binnennachfrage notwendig und ein unverzichtbarer Beitrag für mehr Verteilungsgerechtigkeit.

Die Steuern zu bezahlen ist gut und richtig sofern sie aber von ALLEN bezahlt werden und richtig fürs Allgemeinwohl wieder ausgegeben werden. Da dies aber zur Zeit nicht der Fall ist und auf Grund der hohen Steuerbelastung viele Teile der Bevölkerung befürchten müssen zu Sozialfällen zu werden ist ein Überdenken und ein Fordern diese Steuergelder anders zu verwenden, korrekt und sinnvoll. Außerdem ist der Steuerdruck viel zu hoch. Die Arbeitnehmer sind, obwohl auch sie sehr viel Steuern bezahlen, mit der derzeitigen gesetzlichen Regelung nicht sehr glücklich und würden sich im Interesse auch anderer Bevölkerungsschichten wünschen, für ihre harte Arbeit etwas mehr Nettolohn zur Verfügung zu haben und somit im Endeffekt auch weniger Steuern zu bezahlen. Dadurch werden weder die Sozialleistungen noch das Solidaritätsprinzip geschmälert sondern nur die Wirtschaft angekurbelt, den lohnabhängigen Arbeitnehmern etwas mehr Kaufkraft zur Verfügung gestellt und im Endeffekt durch die Kaufkraftsteigerung der Bevölkerung wieder mehr Steuern eingenommen welche dann aber wieder gerechter verteilt werden müssen. Was zur Zeit aber geschieht ist reines Raubrittertum zu Gunsten einer sehr geringen Anzahl von Nutznießern und Spekulanten. Arbeitnehmer bezahlen gerne Steuern wenn dies alle im selben Ausmaß machen aber sie sind nicht mehr länger bereit mit ihrem hartverdienten Geld dazu beizutragen die Misswirtschaften anderer zu sanieren.

Im Oktober entscheiden die Südtiroler, wer die richtigen Antworten hat: auf die immer tiefere Spaltung zwischen Arm und Reich und auf dem Arbeitsmarkt, auf Billiglöhne und prekäre Arbeitsverhältnisse, die Jugendarbeitslosigkeit und die Arbeitslosigkeit der über 50jährigen, die Altersarmut und die finanzielle Situation der Senioren. Wie sichern wir Wachstum, Arbeitsplätze, leistbares Wohnen, gute Renten und Gesundheit? Wie verhindern wir das Abrutschen der Mittelschicht in die Unterschicht und wie können wir unserer Jugend eine gute Zukunftsperspektive geben. Dies sind brennende Frage auf die nur die SVP  konkrete, umsetzbare, Antworten hat wobei diese Antworten gemeinsam mit den Sozialpartnern ausgearbeitet werden wobei alle Beteiligten Gleichberechtigt und auf gleicher Augenhöhe die einzelnen Themenbereiche verhandeln müssen.

Bozen, den 2. Oktober 2013                                                                                                               Helmuth Renzler