Helmuth Renzler
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Endlich Erhöhung der Mindestrente für ca. 5.000 Senioren in Sicht.

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“Bei den Mindestrenten muss nachgebessert werden.” Arno Kompatscher hat sich für eine Erhöhung derselben ausgesprochen. Gestern unterhielt er sich darüber unter anderem mit mir und mit dem SVP-Landtagsabgeordneten Georg Pardeller, der diese Forderung schon seit langer Zeit, auf meinem Vorschlag hin, in der SVP-Landtagsfraktion gestellt  hat. Es ist eigentlich ganz Interessant zu sehen wer nun plötzlich alles der Vater dieser Forderung sein will. Tatsache ist aber, dass  diese Forderung von der derzeitigen Landesregierung nicht umgesetzt worden ist und somit erst der neue Landeshauptmannkandidat klare Zusagen gemacht hat und dies auch umsetzen wird. Dafür gebührt ihm der Dank der Betroffenen und aller jener Personen denen das Schicksal dieser Menschen am Herzen liegt. Im Vorfeld dieser Zusage wurden einige Gespräche geführt und gezielte Sensibilisierungsarbeit betrieben. Damit ja kein Missverständnis entsteht: Die Forderung der Erhöhung der Mindestrenten auf 700 Euro monatlich für ca. 5.000 über 70jährige, ohne anderes Einkommen und Vermögen, wurde von mir als Stellvertretender Landesvorsitzender der SVP-Senioren und SVP-Arbeitnehmervertreter schon erstmals vor 3 Jahren auf der Landestagung der Senioren erhoben und von dieser Bewegung weitergetragen. Dafür habe ich auch heftige Kritik und Angriffe von anderen Organisationen und auch aus den eigenen Reihen erhalten aber schlussendlich scheint es nun doch gelungen zu sein, dass diese meine Forderung demnächst umgesetzt werden kann. Dabei geht es nicht um eine generelle Erhöhung der Mindestrente sondern nur darum jenen 5.000 Südtiroler Senioren, welche ein Einkommen unter dem Lebensminimum haben, einen Mindestbetrag von 700 Euro monatlich zu garantieren ohne das sie dabei unzählige Gesuche einreichen müssen. Es ist heute durchaus möglich diesen Senioren diesen monatlichen Betrag automatisch auszuzahlen. Es geht um die Senioren welche maßgeblich dazu beigetragen haben den heutigen Wohlstand in Südtirol aufzubauen und welche dabei aber selber, durch unglückliche Umstände, auf der Strecke geblieben sind. Dies ist der erste Schritt betreffend die Mindestrenten und weitere Schritte müssen folgen um generell  die Kaufkraft der Renten abzusichern und somit der Altersarmut in Südtirol vorzubeugen. Dies ist einer der großen Probleme der Zukunft und darf nicht nur einfach todgeschwiegen werden. Die Lösung dieses großen Problems wird uns noch lange beschäftigen und ich möchte maßgeblich dazu beitragen das dies in den nächsten Jahren geschehen kann.

Bozen, den 22. September 2013                                                                                  Helmuth Renzler