Helmuth Renzler
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Sozialmanifest – Es ist genug für alle da! Mit etwas mehr Steuer- und Verteilungsgerechtigkeit müsste es reichen 4. Teil 0

Landestagung der SVP-ArbeitnehmerInnen

 

Als Mitunterzeichner des Sozialmanifestes erlaube ich mir hier einige Passagen dieses so wichtigen Dokumentes wieder in Erinnerung zu bringen Mit etwas mehr Steuer- und Verteilungsgerechtigkeit müsste es reichen.

Keine Angleichung von Kollektivverträgen nach unten:

Die letzthin vorgebrachte Forderung nach einer Angleichung der Kollektivverträge für die öffentlich Bediensteten an jene der Privatwirtschaft ist nicht verhandelbar. Eine solche Forderung käme – würde sie umgesetzt -  einer Belohnung für jene Unternehmen und deren Verbänden gleich, die sich seit Jahren weigern, der lokalen Verhandlungsebene Substanz und Form zu geben.

Bildung – wichtiger “Produktionsfaktor” für die Zukunft:

Bildung, Qualifikationen werden auf dem Weg in die Zukunft zunehmend wichtiger. Bildungsarbeit ist nie nur Wissensvermittlung, sondern immer auch Hilfestellung beim Entwickeln von Einstellungen mit dem Ziel “werten zu lernen”. Allgemein gilt: Bildung ist eine Wachstumsbranche. Dies ist haushaltspolitisch zu berücksichtigen.

Sozialpartnerschaft:

Die hierzulande viel gepriesene Sozialpartnerschaft ist zu einem rhetorischen Gegenstand verkommen. Ausgehend von bislang gemachten Erfahrungen ist “Sozialpartnerschaft” – soll sie funktionieren – auf eine ganz neue Grundlage zu stellen. Sie muss darüber hinaus flankierend begleitet werden, durch bessere Einbindung der Bürger in Meinungsbildungs- Entscheidungsfindungs- und Umsetzungsprozesse.

Bozen, den 5. September 2013                                                                                            Helmuth Renzler

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